Das richtige tun

Goethe"Wer nichts für andere tut, der tut auch nichts für sich!" Schon Johann Wolfgang von Goethe brachte mit diesem Zitat zum Ausdruck, wie wichtig es ist, seinen Mitmenschen zu helfen. Selbstlos für andere handeln, sollte die freiwillige Pflicht eines Jeden sein, der hierzu in der Lage ist. Für die Privilegien, die wir genießen dürfen, haben die wenigsten von uns bewusst etwas getan, sondern sie per Geburt erlangt. Wir haben es uns nicht hart erarbeitet in einer Industrienation der ersten Welt geboren zu werden und doch profitieren wir tagtäglich vom vergleichsweise hohen Lebensstandard der westlichen Welt. Umso sinnvoller ist es, ab und zu innezuhalten und sich zu fragen, was wir zurückgeben können.

"Reich ist, wer viel hat, reicher ist, wer wenig braucht, am reichsten ist, wer viel gibt."

In Zeiten, in denen offenbar immer mehr Menschen ihren Wohlstand und ihre Privilegien durch jene, die weniger haben, bedroht sehen, ist es so wichtig, sich vor Augen zu halten, wie viel Gutes wir tun können, wenn wir ein wenig abgeben. Das zitierte Sprichwort gibt die Emotionen wieder, die man genießt beim Helfen, Spenden, kurzum dann, wenn man Gutes tut.

"Ich möchte helfen, aber wie?"

Helfende HändeEgal ob Sie Geld, Kleidung, Nahrung oder Zeit spenden, wichtig ist, dass Sie etwas tun. Vielleicht sind Sie beruflich sehr eingespannt, verdienen aber auch viel Geld, dann bietet sich eine finanzielle Spende an eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl an. Möglicherweise haben Sie selbst auch kein Geld am Ende des Monats übrig, aber durchaus Freizeit; die ehrenamtliche Unterstützung eines Vereins, eines Tierheims oder eines Kindergartens wäre hier eine schöne Idee. Sollten Sie weder mit viel Geld noch mit viel Zeit gesegnet sein, so werden Sie aber aller Wahrscheinlichkeit immer mehr als satt. Werfen Sie Ihre Reste nicht weg, informieren Sie, an welche Organisationen Sie das "Zu viel" an Essen abgeben können. Laden Sie bei Ihrem nächsten Einkauf die eine oder andere Konserve mehr in den Wagen. Ihrem Geldbeutel wird die Kleinigkeit nicht auffallen, der Hilfsorganisation hilft sie beträchtlich.

Sie wissen nicht, was Sie anziehen sollen, stehen aber jeden Morgen vor einem vollen Kleiderschrank? Dann schlagen Sie mit einer Aussortierungsaktion gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie gewinnen einen besseren Überblick und können sich auf die Kleidungsstücke konzentrieren, die Sie wirklich mögen und andere freuen sich über eine geschenkte warme Weste, die vielleicht nicht mehr im Budget gewesen wäre.

"Geteilte Freude ist doppelte Freude"

Den Wahrheitsgehalt dieses sehr bekannten und oft zitierten Sprichworts können Sie sicher selbst bestätigen. Die Freude in den Augen derer, denen man geholfen hat, das gute Gefühl, zu wissen, das Richtige getan zu haben. Diese Freude ist oftmals wahrhaftiger und vor allem langlebiger als der kurze Kick, den uns der Konsum verschafft.
Also gehen Sie los, schenken Sie Freude, verteilen Sie Hilfe, tun Sie das Richtige!