Die schwäbische Hausfrau als Sinnbild für nachhaltiges Sparen ohne auf Notwendiges zu verzichten.
Prof. Dr. Christoph Kaserer, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, TU München
In seiner Studie „Staatliche Beteiligungen und Hilfen für Banken – Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie“ fordert Prof. Dr. Christoph Kaserer den Rückzug des Staates aus dem Bankensektor.
Die Rettung der deutschen Banken in Folge der Finanzkrise verursacht Kosten zwischen 34 und 52 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Finanzmarktexperte Prof. Dr. Christoph Kaserer in einer Studie im Auftrag der INSM. Frappierend dabei: „Die direkten Kosten der Finanzkrise werden zu 80 Prozent bei den staatlichen Banken anfallen, die mit untauglichen Geschäftsmodellen den gesamten Bankensektor in die Krise gerissen haben. Das zeigt einmal mehr: Der Staat ist nicht der bessere Banker“, so Kaserer.
In seiner Studie „Staatliche Beteiligungen und Hilfen für Banken – Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie“ fordert Prof. Dr. Christoph Kaserer den Rückzug des Staates aus dem Bankensektor.
Zum Beitrag„Das Sparpaket der Bundesregierung hat durchaus gute Seiten, ein Absturz der Konjunktur ist nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Wer richtig spart, kann das Wachstum sogar ankurbeln“, schreibt der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Prof. Dr. Michael Hüther, in einem Beitrag für Spiegel Online. Allerdings habe Schwarz-Gelb auch einiges falsch gemacht.
Zum BeitragAls Angela Merkel im Dezember 2008 anlässlich des Bundesparteitags der CDU erstmals das Bild der „schwäbischen Hausfrau“ verwendete, tat sie dies, um im Angesicht einer verheerenden Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Fehlen praktischer Vernunft bei vielen der so genannten Finanzexperten hinzuweisen. Die schwäbische Hausfrau wäre gar nicht in eine derartige Krisensituation geraten, da sie - und offensichtlich auch Angela Merkel – weiß: „Man kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben.“
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