Besser sparen für einen gesunden Staat

Raus aus den Banken

Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie

 Prof. Dr. Christoph Kaserer, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, TU München

Prof. Dr. Christoph Kaserer, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, TU München

In seiner Studie „Staatliche Beteiligungen und Hilfen für Banken – Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie“ fordert Prof. Dr. Christoph Kaserer den Rückzug des Staates aus dem Bankensektor.

Die Rettung der deutschen Banken in Folge der Finanzkrise verursacht Kosten zwischen 34 und 52 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Finanzmarktexperte Prof. Dr. Christoph Kaserer in einer Studie im Auftrag der INSM. Frappierend dabei: „Die direkten Kosten der Finanzkrise werden zu 80 Prozent bei den staatlichen Banken anfallen, die mit untauglichen Geschäftsmodellen den gesamten Bankensektor in die Krise gerissen haben. Das zeigt einmal mehr: Der Staat ist nicht der bessere Banker“, so Kaserer.

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Die Hintergründe zur derzeitigen Spardebatte

  • 29.07.2010 | Informationen

    Exitstrategie - Raus aus den Banken

    In seiner Studie „Staatliche Beteiligungen und Hilfen für Banken – Notwendigkeit und Merkmale einer Ausstiegsstrategie“ fordert Prof. Dr. Christoph Kaserer den Rückzug des Staates aus dem Bankensektor.

  • 05.07.2010 | Informationen

    Wir sparen uns nicht kaputt

    „Das Sparpaket der Bundesregierung hat durchaus gute Seiten, ein Absturz der Konjunktur ist nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Wer richtig spart, kann das Wachstum sogar ankurbeln“, schreibt der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Prof. Dr. Michael Hüther, in einem Beitrag für Spiegel Online. Allerdings habe Schwarz-Gelb auch einiges falsch gemacht.

  • 05.07.2010 | Informationen

    Die schwäbische Hausfrau

    Als Angela Merkel im Dezember 2008 anlässlich des Bundesparteitags der CDU erstmals das Bild der „schwäbischen Hausfrau“ verwendete, tat sie dies, um im Angesicht einer verheerenden Finanz- und Wirtschaftskrise auf das Fehlen praktischer Vernunft bei vielen der so genannten Finanzexperten hinzuweisen. Die schwäbische Hausfrau wäre gar nicht in eine derartige Krisensituation geraten, da sie - und offensichtlich auch Angela Merkel – weiß: „Man kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben.“

Die Anzeigenmotive

 
  • Die schwäbische Hausfrau als Sinnbild für nachhaltiges Sparen ohne auf Notwendiges zu verzichten.

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  • Wer arbeitet zahlt jedes Jahr im Schnitt 1.600 Euro seiner Steuern nur für Zinsen - und dieses Geld fehlt nicht nur in der Urlaubskasse.

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  • Jeden Euro, den der Staat ausgeben will, müssen die Bürger vorher erwirtschaften. Deshalb haben wir einen Anspruch darauf, dass das Geld effizient eingesetzt wird, und nicht vergeudet wird.

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Pressespiegel

  • 02.09.2010 | Blick in die Presse

    Sparen | Welt Online

    Obwohl das Sparpaket vom Kabinett beschlossen wurde, sind diverse Posten noch höchst unsicher. Beginnen soll das „große Sparen“ bereits im nächsten Jahr, zugleich soll mehr Geld von den Bürgern eingesammelt werden.

  • 01.09.2010 | Blick in die Presse

    Sparen | Spiegel Online

    Über Jahrzehnte lebte die Bundesrepublik auf Pump. Die Folgen sind dramatisch: Selbst wenn der Staat keine neue Miese mehr machen würde, die gigantische Summe von rund 1,7 Billionen Euro Schulden bliebe.

  • 31.08.2010 | Blick in die Presse

    Sparen | Tagesschau.de

    Das Sparpaket der Regierung wurde auf den Gesetzesweg gebracht. In vier Jahren sollen 80 Milliarden Euro eingespart werden. Jetzt soll das Kabinett grünes Licht geben.